Für den MedAT 2027

MedAT 2027 vorbereiten: Testaufbau, KFF, BMS & Lernplan

Der MedAT ist der Aufnahmetest für das Medizinstudium in Österreich – und er ist kompetitiv: Es bewerben sich deutlich mehr Menschen, als Plätze vergeben werden. Wer strukturiert über mehrere Monate vorbereitet, hat einen echten Vorteil. Dieser Überblick fasst ehrlich zusammen, wie der Test aufgebaut ist, wie die Bereiche gewichtet sind und wie du deine Lernzeit für den MedAT 2027 planen kannst – für MedAT-H (Humanmedizin) und MedAT-Z (Zahnmedizin).

Zuletzt aktualisiert: 11. Juli 2026 · Angaben ohne Gewähr – verbindlich sind ausschließlich die offiziellen Prüfungsstellen.

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Wann ist der MedAT 2027?

Der MedAT findet üblicherweise Anfang Juli statt; die Anmeldung liegt erfahrungsgemäß im Frühjahr (meist März). Die konkreten Termine, das Anmeldefenster und die Zulassungsbedingungen für 2027 geben ausschließlich die offiziellen Stellen bekannt – prüfe dafür medizinstudieren.at. Plane deine Vorbereitung so, dass du einige Monate vor dem Testtermin beginnst.

MedAT-H oder MedAT-Z?

Es gibt zwei Varianten: MedAT-H für Humanmedizin und MedAT-Z für Zahnmedizin. Der Wissensteil (BMS) ist in beiden gleich. Der Unterschied liegt in den weiteren Bereichen: In MedAT-Z werden statt des Textverständnisses Manuelle Fertigkeiten (Drahtbiegen und Formen spiegeln) geprüft, und der KFF-Untertest „Implikationen erkennen" entfällt.

Testaufbau & Gewichtung

Die folgende Gewichtung entspricht dem Stand des MedAT 2026 und dient als Orientierung für 2027. Änderungen sind möglich – maßgeblich ist die offizielle Ausschreibung.

BereichMedAT-HMedAT-Z
Basiskenntnistest (BMS)40 %40 %
Kognitive Fähigkeiten & Fertigkeiten (KFF)40 %30 %
Textverständnis10 %
Manuelle Fertigkeiten20 %
Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK)10 %10 %

Der BMS umfasst Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Der KFF-Teil besteht aus mehreren kognitiven Untertests. SEK prüft den Umgang mit Emotionen und sozialen Situationen.

KFF – der trainierbare Teil

Die kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten machen mit 40 % (MedAT-H) bzw. 30 % (MedAT-Z) einen großen Anteil aus – und anders als beim BMS-Wissen ist der KFF-Teil reine Übungssache: Mit regelmäßigem Training werden die meisten spürbar schneller und sicherer. Die Untertests:

Gerade beim KFF zahlt sich Training mit aktuellen Aufgabenformaten aus – siehe die Neuerungen 2026 weiter unten.

BMS & die Stichwortliste

Der Basiskenntnistest orientiert sich an einer jährlich veröffentlichten BMS-Stichwortliste, die den Prüfungsstoff eingrenzt. Ein bewährtes Vorgehen: den Stoff entlang der Stichwortliste zuerst breit erarbeiten, dann mit Multiple-Choice-Checks sichern und Fehler protokollieren. Weil der BMS der größte Wissensblock ist, lohnt es sich, ihn früh und strukturiert einzuplanen.

Ein realistischer Lernplan

Als Richtwert nennen viele erfolgreiche Absolvent:innen einen Lernaufwand in der Größenordnung von mehreren hundert Stunden, verteilt über einige Monate. Wichtiger als die reine Stundenzahl ist aber die Struktur:

Was beim MedAT 2026 neu war – relevant für 2027

Beim MedAT 2026 tauchten laut übereinstimmenden Testtag-Berichten beim Untertest „Figuren zusammensetzen" erstmals neue Figurentypen auf – etwa ein rechtwinkliges und ein stumpfwinkliges Dreieck sowie ein konkaves Drachenviereck. Die Lehre daraus für 2027: mit dem aktuellen Formenspektrum trainieren, nicht mit veralteten Aufgaben. (Diese Angaben beruhen auf öffentlichen Erfahrungsberichten, nicht auf offiziellen Angaben der Prüfungsstellen.)

Wo CortexOne hilft

CortexOne ist eine native iPhone- und iPad-App in Entwicklung, mit Fokus auf den KFF-Teil: adaptives Training auf deinem Niveau, grafische Erklärungen, ein Prüfungsmodus mit echtem MedAT-Timing – inklusive der neuen 2026er-Formtypen. Dazu ein adaptiver Lernplaner, der auch dein BMS nach der aktuellen Stichwortliste einplant (ohne fremde Fachinhalte zu kopieren). Entwickelt für MedAT-H und MedAT-Z.

Kostenlos auf die Warteliste

Hinweis: CortexOne ist ein unabhängiges Bildungsprojekt und steht in keiner Verbindung zu den Medizinischen Universitäten, den Betreibern des MedAT oder sonstigen offiziellen Prüfungsstellen.

Alle Angaben zum MedAT auf dieser Seite beruhen auf öffentlich zugänglichen Informationen und Erfahrungswerten und erfolgen ohne Gewähr. Verbindlich sind ausschließlich die offiziellen Angaben unter medizinstudieren.at. Ein Testerfolg kann – wie bei jeder Vorbereitung – nicht garantiert werden.